Ein Blick zurück

Die PSI realisiert seit 1974 Netzleitsysteme. Bis 1980 existierte eine vertraglich verankerte, exklusive Zusammenarbeit des Geschäftsbereichs PSI Energie EE mit der damaligen AEG. Um einen größeren Handlungsspielraum zu bekommen, wurde dieser Vertrag von PSI nicht verlängert.

Danach suchten wir den direkten Weg zum Endkunden. Viele EVU drängten in der damaligen Zeit auf ein Zusammenwirken zwischen Siemens als Generalunternehmer und PSI als Ersteller der leittechnischen Software. In den Jahren zwischen 1980 und 1990 wurden dem Gespann Siemens/PSI viele Leitsysteme in Auftrag gegeben.

Mit der Ablösung der komplexen und teuren Prozessrechnerhardware durch preisgünstige Workstations bot sich für PSI die Chance, auch die Hardware zu liefern. Die Weichen für den neuen Generalunternehmer PSI waren gestellt. In dieser Zeit beschränkte sich unser Geschäftsbereich noch auf den deutschsprachigen Raum. Später suchten wir für die internationale Vermarktung unserer Systeme geeignete Vertriebspartner in Zielgebieten mit steigendem Marktpotential.

Im Jahr 2002 wurde aus dem Geschäftsbereich PSI Energie EE heraus mit dem österreichischen Konzern VA TECH die gemeinsame Tochter VA TECH CNI für das internationale Leitsystemgeschäft gegründet. Anfang 2009 wurde die PSI CNI wieder in den Geschäftsbereich PSI Energie EE integriert. Durch diese Maßnahme ist die gesamte Wertschöpfungskette, beginnend mit dem Vertrieb über die Entwicklung bis zur Projektrealisierung und nachfolgender Wartung ausschließlich in einem Geschäftsbereich konzentriert. Vorrangiges Ziel hierbei ist eine effizientere Leistungsbündelung.

Heute und Morgen

Inzwischen sind wir in Russland und Südostasien vertreten. Um sprachlichen Missverständnissen vorzubeugen und ortsübliche Gepflogenheiten zu wahren, ist es unerlässlich, sich im Zielgebiet verlässliche Partner zu schaffen. Diese haben wir in beiden Zielregionen gefunden und hier bereits mehrere Projekte realisiert. Unser Erfolg in Deutschland qualifiziert uns und unsere Produkte aus technischer Sicht auch für den Wettbewerb auf internationalen Märkten. Daher werden wir auch in Zukunft weiter daran arbeiten, unsere innerdeutsche Marktführerschaft zu halten und unsere Marktposition in Europa und Asien noch weiter zu stärken und auszubauen.