Konzentration der Leittechnik

PSIcontrol wurde für eine weitgehende Produktivitätssteigerung des operativen Netzbetriebes entwickelt. Ein kleiner Personalstamm kann mit diesem Leitsystem sehr große Netze mit sehr großen Objektmengen - auch bei extremen Informationsfluten - zuverlässig und mit höchster Qualität führen. Diese Effizienzsteigerung ist nur durch modernste Applikationsfunktionen möglich.

Die besondere Systemtechnik bildet dabei die unverzichtbare Plattform für die Realisierung des Leitsystems und seine Akzeptanz bei den Mitarbeitern in der Netzführung. Die systemtechnischen Alleinstellungsmerkmale beruhen auf der ausgeprägten Netzwerksfähigkeit und der gezielten Nutzung kommunikationstechnischer Standards.

Führung komplexer Netze und IT-Integration
Führung komplexer Netze und IT-Integration
Systemebenen mit redundanten Komponenten
Systemebenen mit redundanten Komponenten

Das Leitsystem ist in einer Ebenenstruktur aufgebaut. Die Komponenten einer Ebene arbeiten parallel. Engpässe herkömmlicher, zentral organisierter Master-Slave-Systeme sind mit der Systemarchitektur von PSIcontrol überwunden.

Besondere Merkmale der PSI-Technik sind:

Strukturelle Freizügigkeit

Maximale, strukturelle Gestaltbarkeit des Leitsystems. Ein PSIcontrol-Leitsystem ist nicht mehr lokal begrenzt. Es ist möglich, die Leitsystemkonfiguration zu untergliedern und die Teile an verschiedenen Orten aufzubauen. Dies ist auch unter sicherheitstechnischen Gesichtspunkten sehr wertvoll.

Beste Systemdynamik durch Parallelverarbeitung

Die Parallelverarbeitung erlaubt kürzeste Antwort- und minimierte Verarbeitungszeiten, auch in Worst-case-Situationen und bei extremem Informationsdurchsatz.

Unüberbietbare Verfügbarkeit

Parallel arbeitende Strukturen können ohne Rückwirkung auf die Systemdynamik beliebig redundant ausgebildet werden. Das Redundanzmanagement von PSIcontrol beherrscht alle Fehlerbilder, auch bei gleichzeitigem Auftreten und Anstehen mehrerer Fehler. Solange in einer Systemebene noch eine Komponente funktioniert, ist das Gesamtsystem betrieblich uneingeschränkt arbeitsfähig. In den meisten ausgeführten Projekten wird eine Verfügbarkeit von nahezu 100% erreicht.

Ein zusätzliches Einsparpotenzial ist mittels Systemvirtualisierung möglich:

Mehrere bisher definierten Hardwarekomponenten zugeordnete Teilsysteme können "virtualisiert" in weniger Systeme zusammengefasst werden.